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Erklärung zur Partizipation an der Aktion Sattmission

Hey, liebe Freund*innen und Genoss*innen,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war am 30.06. der letzte Termin der Sattmission. Das möchten wir zum Anlass nehmen, um zu erläutern, warum wir als Kollektiv uns daran beteiligt haben und unsere Beweggründe darlegen.

Als die Anfrage kam, waren wir uns im Kollektiv schnell einig, uns beim Kochen zu beteiligen, was wir dann auch mehr als zwei Monate gemacht haben. Solidarität mit denen, die am wenigsten haben, war und ist uns schon immer wichtig. Dazu beizutragen, dass Menschen einmal am Tag eine warme Mahlzeit bekommen, war für uns eine Selbstverständlichkeit und es hat uns gefreut, mit unserem Essen helfen zu können und Not zu lindern.

Aber das Ganze hat auch eine politische Dimension: Denn die Krise war keinesfalls ein großer Gleichmacher, sondern hat Unterschiede und Klassengegensätze nochmal schärfer zu Tage treten lassen. Denn am härtesten von dieser Krise getroffen wurden wieder diejenigen, die eh schon wenig bzw. gar nichts haben, in diesem Fall noch nicht mal den Zugang zu einer warmen Mahlzeit. Das betrifft nicht nur die Geflüchteten, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern an der EU-Außengrenze ums Überleben kämpfen (#leavenoonebehind), sondern auch obdach- und arbeitslose Menschen hier vor Ort.

Oft genug werden eben jene von Medien und Politiker*innen vorgeführt, beleidigt und mit Verachtung gestraft, sie seien faul und ungebildet und würden jetzt auf Kosten der Allgemeinheit schmarotzen. Dieses Menschenbild des Kapitalismus, dass den Wert einer Person nur anhand der Vewertbarkeit ihrer Arbeitskraft bemisst, finden wir zum Kotzen. Nämlich eben jene Vorstellung sowie der neoliberale Abbau der Sozialsysteme, in den letzten Jahrzehnten von allen deutschen Regierungen fleißig vorangetrieben, führt dann dazu, dass in Krisenzeiten der Staat weder fähig noch willens ist, sich um die Bedürfnisse jener Menschen zu kümmern und diese dann hungern müssen. Auch unter diesem Aspekt war es uns wichtig, zu helfen.

Dabei interessiert es uns überhaupt nicht, warum und weshalb Menschen in dieser Lage sind, noch würden wir sie in irgendeiner Form kritisieren oder maßregeln. Uns interessiert nur, dass Menschen in Not sind und wie wir ihnen helfen können. Das haben wir gemacht und würden wir auch jederzeit wieder machen.

Und zum Schluss: Wenn der Staat diese Aufgabe übernehmen würde, wäre das zwar für den Moment gut, würde aber nur eine Linderung der Symptome und nicht der Ursachen bedeuten. Im Endeffekt muss es aber darum gehen, eben jene Verhältnisse zu ändern und umzuwerfen, in denen die Einen arm, obdachlos und hungrig sind, unter prekären Bedingungen sich zu Tode schuften, in miesen Verhältnissen dicht gedrängt wohnen und vor Krieg, Hunger, und Elend fliehen müssen, während die Anderen aufgrund von Ausbeutung und Betrug zu Milliardären werden (#enteignettönnies).

Unsere Devise lautet deshalb: Gemeinsam und solidarisch für eine Gesellschaft, in der niemand mehr hungern muss. Für die soziale Revolution!

 

Mehrwertsteuer und Öffnungszeiten

Hej na?

Wie einige von euch ja vielleicht schon mitbekommen haben, haben Vizekaiser Scholzi und seine Scherg*innen zusätzlich zur Senkung der Mehrwertsteuer ein „Konjunkturpaket“ auf den Weg gebracht, um insbesondere Gastrobetriebe zu entlasten. Dass es sich hierbei um einen kurz vor den Dritten stehenden Tiger handelt, ist an anderen Stellen schon ausgiebig behandelt worden. Zur Veranschaulichung warum trotzdem ein kurzes Beispielgespräch:
Finanzministerium: „Womit verdient die Gastrobranche noch mal Geld? Essen? Nein? Dann geben wir Ihnen trotzdem hierauf die größten Steuererleichterungen!“
Gastrobranche: „Äh, ja, danke?…“

Nichtsdestrotrotz ist es auch nicht Nichts. Und da wir, wie ihr vielleicht AUCH schon mitbekommen habt, gerade jeden Cent zwei mal umdrehen müssen, können wir die angeführten Steuererleichterungen leider aktuell durch etwa Preissenkungen nicht direkt an euch weitergeben. Wir hoffen, ihr habt hierfür in Anbetracht unserer aktuellen Lage Verständnis.
A propos Corona-Regeländerungen:
Obgleich wir theoretisch nun länger als 23 Uhr geöffnet haben dürfen, ist es uns aktuell nicht möglich, dies zu bewerkstelligen. Gründe hierfür sind sowohl finanzieller als auch personeller Natur. Auch hiefür bitten und hoffen wir auf euer Verständnis.

Danke vielmals, bis die Tage & bleibt gesund,
Rosi

+++ HEUTE GESCHLOSSEN +++

+++ HEUTE GESCHLOSSEN +++

Scheiße. Wir haben über uns wohl nen Rohrbruch oder ne Poolparty. Daher müssen wir heute in jedem Fall den Laden zu lassen. Was morgen ist, weiß bis jetzt nur Neptun.

Wir melden uns, sobald wir was wissen.

Nasse Grüße,
Rosi

The Subrosa Quarantänetresen 4 (3. Juli 2020, 22 Uhr)

Dieses mal steht der Quarantänetresen im Zeichen des Aufbruchs. Aufbruch von Fahrrädern zum Beispiel. So oft geschehen in Leipzig. Und in der Folge verkauft von ganz netten Menschen, denen autofreie Mobilität ein mindestens so großes Anliegen ist, wie Recht und Ordnung. (https://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Illegale-Fahrradgeschaefte-Sachsens-Polizei-droht-Skandal) Gut so. Froh sein kann mensch also, dass es die kleine Timmimaus in dieses sympathische Örtchen im sächsiest Bundesland alive (nicht repräsentative Umfrage, Anm. d. „Red“.) verschlagen hat.
Viel (auf-)gebrochen wird auch in Flickes altem und neuem Habitat. Insbesondere die Passagier*innen der hier aufgrund marodierender Junggesell*innenabschiede doch öfter mal entgleisenden Reeperbahn beginnen sogleich in Folge der Durchquerung des Einfallstors zur Zwischenwelt induziert durch fortwährende Turbulenzen ihr Inneres (körperlich wie emotionales) auf den unsauberen Gehweg zu entleeren. Verwunderlich eigentlich bei einer aufgrund ihrer urdeutschen Piefigkeit insbesondere in Problembezirken wie Eppendorf, Harvestehude aber auch neuerdings, Gentrifidings sei Dank, in Altona oder Eimsbüttel in der Öffentlichkeit immer wieder abwertend als Hansistadt bezeichneten „Metropole“. Nur förderlich also für die oft besungene und durch Veranstaltungen wie den Schlagermove, die Harley Days und weitere Großkirmisse immer mehr erodierende Authentizität, wenn die Realness in Form Flickes nun wieder Einzug in diese pfeffersackgewordene Menschenansammlung hält.

In diesem Sinne,
Hummel Hummel – Mors Mors! – Ei Ei – Verbibbsch!

Drinx To Go!

Loide,
ab heute gibt’s bei uns auch die Möglichkeit, euer Kaltgetränk (Bier, Soft- oder Longdrinx) To Go (lies: Auf die Faust) zu bekommen. Behältnisse hierfür haben wir auch. Also kommt längs, holt euch Trinki und flankt euch in die Natur, auf den Balkon oder an die Corner eurer Wahl. Cheers!

Geänderte Öffnungszeiten ab 9. Juni 2020

Loide!

Wir dürfen ab morgen wieder bis 23 Uhr öffnen. Das machen wir doch glatt.
Außerdem dürft Ihr wieder mit mehr als 2 (zwei) Haushalten an einem Tisch sitzen. Nach wie vor kann ein Besuch bei uns nur per Reservierung erfolgen. Alles weitere hierzu könnt ihr hier auf unserer Homepage unter dem Punkt „Corona-Informationen“ einsehen.

Tut Euch und uns einen Gefallen und kommt längs!

Nochmal zum Mitschreiben: Dienstag bis Sonntag von 15 Uhr bis 23 Uhr sind die Türen auf im Rosi.

 

The Subrosa Quarantänetresen 3

Ey na?
Unser Nervkram geht in die dritte Runde ohne Safety Car und mit Slicks. Dieses mal gibt’s für euch Küstenvolk mal ne kleine Ethno-Einführung in das Bundesland, welches Größen wie Carsten Maschmeyer, Lena Meyer Landrut, Oliver Pocher aber auch HP Baxxter hervorgebracht hat. Wer für flache Hierarchien was übrig hat, kann flache Landschaften und Witze nicht gänzlich ablehnen.

Der Streamlink wird Freitag hier in die Veranstaltung hochgeladen. Oder mit den Worten des ehemaligen Bundespräsi respektive Monarch Schlands, Chrischi Wulff zu sagen: „Morgen früh werden meine Anwälte alles ins Internet einstellen. Dann kann jede Bürgerin, jeder Bürger, jedes Detail zu den Abläufen sehen.“

 

Es geht wieder los!

Hallo Freund*innen!

Wie wir ja bereits letzte Woche angekündigt haben, geht’s nun am 2. Juni endlich wieder los bei uns.
Damit die Wiedereröffnung sowohl für Euch als auch für uns ein rundes Ding wird, wollen wir  Euch noch mit ein paar wichtigen Infos füttern:

Wenn Ihr uns besuchen möchtet, geht dies nur via vorheriger Reservierung. In diesem Kontext sind wir verpflichtet, Eure Daten (Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeit) aufzunehmen. Mehr wichtige Infos zu diesen Punkten findet Ihr unter dem Menüpunkt „Corona-Informationen“ auf unserer Homepage.
Reservieren könnt ihr von Samstag (30. Mai) an bis Montag tagsüber von 15 Uhr – 18 Uhr telefonisch unter 0431/76749 und in der Folge ab Dienstag (2. Juni) wie gehabt zu unseren Öffnungszeiten.

A propos Öffnungszeiten: Diese haben sich bis auf Weiteres auf Anweisung der Behörden hin verkürzt. Wir haben mit Beginn am Dienstag von 15 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Siehe hierzu auch der Menüpunkt „Corona-Informationen“ auf unserer Homepage.

Thema Hygiene: Wir möchten Euch bitten, Euch an die gängigen Hygieneregeln, insbesondere in Form der Husten- und Niesetikette, zu halten und bei uns nur gesund aufzuschlagen. Weitere Infos zu einem rücksichtsvollen und solidarischen Umgang miteinander im Kontext eines Rosibesuchs findet Ihr sowohl auf unseren Tischen im Laden als auch unter dem Menüpunkt „Corona-Informationen“ auf unserer Homepage.
Unter selbigem Link sind auch sonstige zentrale Abläufe (etwa Bestell- und Bezahlungsvorgang) beschrieben.

Alle eben angeschnittenen Einzelgewächse des bunten Blumenstraußes „Rosibesuch“ findet Ihr zusammengefasst unter dem Menupünkt „Corona-Informationen“ auf unserer Homepage.

Bitte informiert euch so gut es geht im Vorfeld Eures Besuchs bei uns, damit Ihr und wir eine möglichst angenehme und stressfreie Rosierfahrung teilen können.

Danke für Eure Geduld, Euer Verständnis und Euren Support!

Wir freuen uns auf Euch!

Bis ganz bald im Subrosa,
Rosi

 

 

+++ Subrosa Wiedereröffnung (2. Juni 2020) +++

Hej na?

Wie Ihr vermutlich mitbekommen habt, ist es ab nächster Woche wieder möglich, dass gastronomische Betriebe unter bestimmten Auflagen wieder öffnen. So sehr wir uns auch freuen, wieder öffnen zu dürfen und uns durch die krasse Resonanz des Crowdfundings, welche uns wieder einmal aufgezeigt hat, wie vielen Menschen das Rosi am Herzen liegt, in unserer Sache bestärkt fühlen, so wichtig ist es uns, Eure und unsere Gesundheit hierbei im Fokus zu haben. Unsere Türen werden wir für Euch daher am 2. Juni wieder aufsperren. Der Grund dafür, dass wir „erst“ Anfang Juni wieder öffnen ist, dass die Auflagen, welche für gastronomische Betriebe gelten, für uns einen nicht unerheblichen Organisations-aufwand bedeuten. Die nun noch ausstehenden zwei Wochen wollen wir in der Folge dafür verwenden, neue (Arbeits-)abläufe zu entwickeln, die Tische gut durchdacht umzustellen (Abstandsregeln!), alles Nötige einzukaufen (Desinfektionsmittel,…) und wirklich vieles mehr. Wir hoffen damit, Euch aber auch uns zum Zeitpunkt der Wiedereröffnung eine sichere und sorgenfreie Subrosa-Erfahrung zu ermöglichen.
Was dies im Detail konkret für den Restaurantbetrieb bedeutet, erarbeiten wir wie bereits angeführt gerade und werden Euch hierzu rechtzeitig vor unserer Wiedereröffnung informieren.
Wir freuen uns über eure Solidarität und hoffen, dass ihr noch ein wenig mehr Geduld aufbringen mögt, damit wir Alles gut vorbereiten können.

Bleibt gesund & bis ganz bald,
Rosi