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Rosi sucht neue Tresen- und Küchenmenschen!

Hast du Lust auf Kollektivarbeit und Gastronomie? Möchtest du Teil eines selbstverwalteten Betriebes sein?
Wir suchen neue Gesichter, die Lust haben auf Austausch, Verantwortung und kollektives Arbeiten mit politischem Anspruch; Menschen, die Lust haben sich mit frischen Ideen einzubringen und auch außerhalb der Küchen- und Tresenschichten das Kollektiv mitgestalten wollen.
Wenn du Interesse hast, melde dich mit einer kurzen Beschreibung deiner Selbst, Motivation, bisherigen Erfahrungen in der Gastronomie und/ oder Kollektivarbeit und ab wann du starten könntest, unter der folgenden E-mail-Adresse: subrosa-bewerbung@riseup.net

+++ Neue Öffnungszeiten +++

Obacht und aufgemerkt!

Ab Dienstag, den 19.04.2022 sind wir wieder im Rahmen unserer regulären Öffnungszeiten für Euch da.
Diese lauten wie folgt:

Di – Do: 15:00 Uhr – 24:00 Uhr
Fr – Sa: 15:00 Uhr – 01:00 Uhr
So: 15:00 Uhr bis 24:00 Uhr
Mo: Ruhetag

Warme Speisen gibt es an allen Tagen von 15:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

PS: Diesen Sonntag haben wir bis 01:00 Uhr offen, da am Montag Dank des Langhaarigen Feiertag ist.

Wir freuen uns auf Euch,
Rosi

Neuer Soli-Drink

Neuer Soli-Drink : „Kemsky-Cocktail“
Preis: 6€
Zutaten: Blue Curaçao, Vodka, Maracuja-Nektar
Es gibt wieder einen neuen Soli-Drink im Rosi, mit dem ihr Gutes tun könnt!
Ganz unter dem Motto „Kemsky-Cocktail“ möchten wir die Einnahmen aus dieser Aktion dorthin spenden, wo es am dringendsten benötigt wird und unsere Solidarität mit den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine ausdrücken.
Und zwar gehen die Einnahmen an The Loopci aus Kyiv, die ihre vegane Küche momentan nutzen, um in Kyiv Essen an Menschen zu verteilen, die das aktuell benötigen!
Außerdem findet ihr hier eine kleine Randinformation, wodurch wir uns bei der Namensgebung inspirieren lassen haben:
Bis dahin,
euer ROSI

Öffnungszeitenänderung + Maskenpflicht

Hey,

das lustige Lockerungskarussell bei Inzidenzen von 1.500+ in Kiel dreht sich eine Runde weiter und wir springen notgedrungen auch mit auf. Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen, seit letztem Samstag sind jegliche Zugangsbeschränkungen in der Gastronomie passé und wir sind nicht mehr per Landesverordnung dazu berechtigt eure Test-/Impfnachweise einzusehen. Soll heißen, selbst 3G gibt es nicht mehr. Wir finden es natürlich weiterhin richtig topnice, wenn ihr frisch negativ getestet zu uns kommt. Zum Impfen müssen wir hoffentlich nichts mehr anmerken.

Allerdings bestehen wir als erlaubte Schutzmaßnahme noch darauf, dass ihr eine Maske im Innenraum tragt, sofern ihr nicht an eurem Tisch verweilt. Dankeschön dafür!

Die bessere Neuigkeit ist wohl, dass wir der gemütlichen Kaffee- und Kuchenzeit wieder mehr Platz bei uns einräumen, zumindest am Wochenende. Von Freitag bis Sonntag öffnen wir unsere vollplakatierte Pforte wieder ab 15 Uhr. Also kommt gern bei immer mehr scheinender Sonne dafür vorbei und psst, Geheimtipp: Die Küche hat dann auch schon ab 15 Uhr offen.

Wir sehen uns, Rosi

 

Statement zum Ukraine-Krieg

Hallo ihr,
es folgt eine Positionierung von uns als Kollektiv zu einem leider ernsten Thema, dem Krieg in der Ukraine.

Als Allererstes: Wir sind solidarisch mit der ukrainischen Bevölkerung, die durch den russischen Angriffskrieg entweder zur Flucht gezwungen wurde, dieser Aggression des Kreml in der Ukraine wehrlos ausgeliefert ist oder unter mindestens genauso schrecklichen Umständen ihr Zuhause verteidigt.
Weil wir in der Linken allgemein und auch auf Kieler Friedenskundgebungen von Positionen gehört haben, die die Rolle oder Schuld der Nato/“des Westens“ bei diesem Krieg sehr in den Vordergrund stellen oder teilweise sogar russische Regierungspropaganda wie z.B. den Entnazifizierungsmythos mittragen, wollen wir klarstellen, dass wir diese Positionen nicht teilen.

Es gibt haufenweise legitime Kritik an der Nato sowie westlichem Imperialismus. Das Subrosa-Kollektiv hat in der Vergangenheit häufiger an Protesten gegen Nato-Kriege teilgenommen oder diese Proteste unterstützt und wird sich auch in Zukunft gegen Kriege und Aufrüstung allgemein aussprechen. Aber vor etwas mehr als drei Wochen war es die glasklare Entscheidung der russischen Regierung und Armee unter Präsident Putin die gesamte Ukraine in ein Kriegsgebiet mit all den fürchterlichen Konsequenzen für die Menschen dort zu verwandeln. Wir sagen ganz klar Nein zum Krieg Russlands und können dabei den erhobenen Zeigefinger in Richtung Nato, nach dem Motto: „Aber ihr habt doch auch…“, nicht ganz nachvollziehen, da es aktuell in allererster Linie darum gehen sollte, den Betroffenen des Überfalls auf die Ukraine sowohl im realen sowie sprichwörtlichen Sinne Raum für ihre Bedürfnisse zu bieten.

Der zweite Hintergrund unseres Statements ist die direkte Betroffenheit eines Kollektivmitglieds, das Verwandtschaft in der Ukraine hat. Wenngleich das Rosi ein Raum für politischen Diskurs sein kann und soll, würden wir euch vor dem Hintergrund dieser Tatsache darum bitten, in diesem Kontext sensibel zu sein.

Beteiligt euch natürlich weiterhin an Friedensprotesten und unterstützt Menschen, die von Kriegen betroffen sind, in welcher Form es euch auch immer möglich ist.

Euer Subrosa-Kollektiv

Neue Öffnungszeiten und 3G

Heyho,

Hier ein paar wichtige Infos für euch:

Ab dem 03.03. (morgen) gilt in der Gastro generell und auch bei uns wieder die 3G-Regelung. Wir bitten euch aber weiterhin, euch impfen und regelmäßig testen zu lassen.

Außerdem haben wir ab Freitag folgende neue Öffnungszeiten:

Di-Do & So: 17:00 – 22:00

Fr-Sa: 17:00 – 00:00

Essen für Alle im Rosi (27.02.)

Hej ihr,

auch am kommenden Sonntag, den 27.02., wird es bei uns von 13 bis 15 Uhr wieder ein kostenfreies Essen für Alle (Hauptgericht + Nachtisch) geben. Insbesondere richtet sich das Angebot an solche Menschen, welche infolge der Pandemie oder auch ganz allgemein finanzielle Engpässe überdauern müssen. Helft gern mit, diese Nachricht weiterzutragen, damit auch Leute erreicht werden, die keinen oder nur einen sehr begrenzten Zugang zum Internet haben.

Wir stellen Verpackungsmaterial zur Verfügung und sind froh über jede*n Enzelne*n, der*die sich (mit Maske und Abstand) etwas bei uns abholt.

Bleibt gesund, bleibt solidarisch
euer Subrosa Kneipenkollektiv

PS: Dank gilt an dieser Stelle der Kirchengemeinde Gaarden für die Unterstützung bei dieser Aktion.

Neue Öffnungszeiten ab Februar

Hej Leute,

vor dem Hintergrund der krass nach oben schnellenden Inzidenzen und damit verbundener immer weiter fallender Gäst*innenzahlen haben wir uns entschieden, die Öffnungszeiten des Subrosa einzuschränken.
Ab Februar haben wir dienstags bis sonntags von 17 Uhr bis 22 Uhr geöffnet, wobei die Küche um 21 Uhr ihre Pforten schließt.

Dieser Schritt fällt uns keineswegs leicht und wir haben ihn lang und breit diskutiert. Aktuell stellt er für uns die beste Möglichkeit dar, im Spannungsfeld zwischen dem Zwang, weiterhin Geld erwirtschaften zu müssen, um den Lebensunterhalt unserer Kollektivistas zu gewährleisten und dem Anspruch, sich solidarisch und rücksichtsvoll im Hinblick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens zu verhalten. Es macht uns wütend und traurig, dass wir nach den bereits mehr oder minder glimpflich überwundenen Hürden, welche diese seit nunmehr fast 2 Jahren andauernde Pandemie für uns mit sich gebracht hat, schon wieder in eine derart prekäre Lage versetzt werden.

Ohne hier ein allzu großes Fass aufmachen zu wollen, sind wir der Ansicht, dass das kapitalistische System und die daraus resultierenden politischen wie auch gesellschaftlichen Bedingungen die Entwicklungen, unter denen seit dem Beginn der Pandemie so Viele leiden, noch weiter verschärfen.

Beispiele hierfür gibt es unzählige – seien es etwa vergangene Impfstoffengpässe, der andauernde desolate Zustand des Gesundheitssektors oder aber die chronische Überforderung der jeweiligen Behörden mit der Situation. Ganz zu schweigen von der aberwitzigen Willkür dabei, wo Kontaktbeschränkungen unabdingbar sind (Privatleben außer Profifußball) und wo nicht (Lohnarbeit). Versteht uns nicht falsch, wir finden es richtig und wichtig, uns an den Empfehlungen von Virolog*innen, Epidemiolog*innen und weiteren Expert*innen zu orientieren und befürworten Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ganz ausdrücklich. Nur bitte dann auch konsequent gesamtgesellschaftlich und solidarisch zu Ende gedacht.

Und wo wir schon beim Thema sind: Es muss endlich Schluss sein mit dem falschen Verständnis für sogenannte Querdenker*innen, Spaziergänger*innen, Corona-Rebell*innen und sonstige Schwurbler*innen. Nun ist es mit Vorsicht zu genießen, wenn mensch im Hinblick auf eben jene Schwurbler*innen ein „hartes Durchgreifen“ von Seiten der Behörden fordert. Das wollen wir auch gar nicht tun – gerade auch mit dem Wissen darum, dass deutsche Sicherheitsbehörden weitläufig verstrickt mit der extrem rechten Szene sind und damit keine verlässlichen Partner*innen im Kampf gegen jene, von Rechten mit- oder gänzlich organisierten Proteste abgeben. Ein Tolerieren von Egozentrismus, Ignoranz, Verschwörungsmythen und sonstigen menschenfeindlichen Ideologien um einer vermeintlichen „Spaltung“ der Gesellschaft vorzubeugen, führt wie wir aktuell erleben, lediglich dazu, dass sich diese „Bewegung“ in ihren kruden Ansichten bestätigt und bestärkt fühlt. Eine Spaltung der Gesellschaft existiert tatsächlich – jedoch nicht entlang der herbeiimaginierten Machtverhältnisse innerhalb diffuser Verschwörungserzählungen, sondern ganz real entlang der ökonomischen Verhältnisse. Und eins ist sicher: besser wird es ganz gewiss nicht, umso länger diese Pandemie andauert.

Zum Abschluss vielleicht noch ein paar Worte zu unserer Situation im Speziellen: Wie so viele Betriebe in der Gastronomie sind wir konfrontiert mit einer Vielzahl von Vorgaben, Regeln und Geboten, welche sich immer wieder ändern und teils unklar formuliert sind.
Die Umsetzung dieser Vorgaben, an der wir so gewissenhaft wie möglich arbeiten, kostet Zeit, Kraft und Geld. Die mit den Maßnahmen bzw. Vorgaben (etwa 2G oder 2G+) verknüpften Fluktuationen von Gäst*innenzahlen machen ein längerfristiges personelles wie finanzielles Planen leider auch nicht einfacher.
Wir hoffen, durch den Schritt der Einschränkung unserer Öffnungszeiten und ein damit einhergehendes Verschlanken unseres Personalaufwands (das bedeutet in der Folge eben auch etwas geringere Lohnkosten), den aktuell stetig sinkenden Gäst*innenzahlen bei gleichbleibenden Kosten (Miete, Löhne, Einkäufe) zumindest ein wenig Rechnung tragen zu können. Hierbei sind wir als Kollektiv noch in der komfortablen Position, dass wir unsere Entscheidungen gemeinsam und mit Rücksicht aufeinandertreffen können. Ein paar Kollektivistas können während der eingeschränkten Öffnungszeiten aussetzen, die meisten von uns werden jedoch in Kurzarbeit gehen müssen. Kurzarbeit bedeutet für die hiervon Betroffenen ein Abdriften in noch prekärere Lohnverhältnisse als ohnehin schon. Gerade im Bereich der Gastronomie zeigt sich also ein weiteres Mal, wie unzureichend und inadäquat die von der Politik geschnürten Hilfspakete und Regelungen sind.

Wir hoffen nichtsdestotrotz, euch alsbald wieder bei uns zu Speis, Trank und Klönschnack begrüßen zu dürfen und verbleiben mit der Bitte um Reservierungen, falls ihr euren Besuch im Vorfeld planen könnt, da dies diejenigen Kollektivistas, welche unter dem verringerten Personalschlüssel arbeiten, erheblich entlastet.

Bleibt sauber, bleibt solidarisch,
Euer Rosi