Archiv der Kategorie: Allgemein

The Subrosa 25th Birthday Punktresen

ey na?
potzblitz, sapperlot und heureka: 25 jahre alt und immer noch die alte punkleier am laufen. träge, einfallslose und rückwärtsgewandte ignoranz hinsichtlich pop- wie subkultureller entwicklungen oder ein geschicktes sich anschmiegen an den im jahre 2020 infolge hastigen fledermausverzehrs global anzutreffenden no future zeitgeist? you be the judge (lies: who cares?)!
das rki, krischi drosten und dr. no haben folgende maßnahmen für ihre sicherheit ergriffen:
songwünsche aus dem subrosa-kollektivista pool der letzten 25 jahre
– gewohnt inhaltsloses sowie beleidigend scharfe alltagsanalysen in tauchspulenmikrofone
– sehr okaye gewinne
– vielleicht sogar externe songwünsche mit widmung. je nach bocklage.
– vielleicht 1 weltpremiere, die sich nicht gewaschen hat.
PS: zu ihrer sicherheit ist für die gesamte dauer der fahrt ein augen-ohrenschutz zu tragen.
PPS: wir haben jetzt 1 ladekabel für die kamera.
link zum stream am freitag  im faci-event:

Aktionsdrinx Geburtstagswoche 3 & 4

Hellöchen,
guckt mal, wir haben neue bzw. alte Aktionsdrinx:
Links: Pink Tonic (alkfrei)
Rechts: Pink Elephant (macht betrunken)
Unten: Saurer (macht angenehm seltsam)
Heute und morgen gibts die beiden langen Getränke („Longdrinks“) in den Stunden der Freude („Happy Hours“) sogar billiger. Grande („überdimensioniert positiv“)!
Kommt länx!

Aktionsdrinx Woche 1+2 Subrosa Geburtstagsmonat

Ey Leutchen,
die Drei hier hängen gerade und auch noch für die nächsten knapp 2 Wochen im Laden ab. Mr. Stan Hols bleibt vermutlich sogar den ganzen September. Kommt doch ruhig mal lang und genießt ihre Gesellschaft. Fragt einfach am Tresen nach:
– Retro Florida Rolf
– Holsten Edel
– Gin Berry
Bis die Tage,
Rosi

Rosi wird 25 Part II

Ey!

Morgen haben wir Geburtstag! 25 Jahre sinds dann schon. Für die*den gemeine*n Kollektivista ein nicht selten negativ konnotierter Meilenstein im Leben (kein Kindergeld mehr, bäh – Beginn des körperlichen Zerfalls, uff – Quarterlife-Crisis, pfui, etc. pp), sind wir als Gruppe doch ziemlich froh und stolz, dass wir es bis hierhin geschafft haben.

Um diese Freude mit euch zu teilen, haben wir im September ein paar Evergreens unserer 25 jährigen Geschichte wieder ausgegraben und ein paar neue Schmankerl ausgepackt.

An unserem Geburtstag, also NUR MORGEN am 1. September gibt es eines der ersten Gerichte, die wir jemals angeboten haben mit einer leicht gotteslästerlichen Addition:

SPIEGELEI UND BRATKARTOFFELN FROM HELL!

Bei jeder Bestellung wird unser Herdherätiker Herb (Achtung RTLesque Alliteration) einmal kurz seinen Küchendungeon verlassen und sich zum kurzzeitigen Herrscher über die Musikauswahl putschen. Gott hilf!

Ab Mittwoch gibt es für Woche 1 des Aktionsessenmarathons einen weiteren Evergreen der Rosi-Karte:

MAD POTATO ROLLS!

Die einzig verrückten Kartoffeln, die nicht versuchen, den Reichstag zu stürmen und dazu noch richtig fein munden.

Woche 2 wartet auf mit

HOT DOGS (selbsterklärend wohlschmeckend) und SEITANBRATEN (Deckt den Jahresbedarf an Gluten eines erwachsenenen Blauwahls zuverlässig)

Um diese feinsten Delikatessen runterzuspülen gibt’s vorne am Tresen in Woche 1 und 2 folgendes:

Unser Zuckerschockklassiker in ursprünglicher Form:

BACK TO THE ROOTS Florida Rolf (mit als auch ohne Alk)

sowie für Freund*innen des langen Getränks:

GIN BERRY (Schnaps und Beere = wohlschmeckend, leicht tüdelig machend und total gesund wegen quasi „frischem“ Obst mit drin)

Kommt lang, wenn ihr wisst, was gut für euch & uns ist!

PS: Alle Angebote gelten solange der Vorrat reicht. Also wartet nicht zu lange.

PPS: Reservieren ist nach wie vor eine total gute Idee.

Bratlingsaktion 30.08.

Hej na?

heute gibt es bei uns zwei unserer Spezialitäten des Hauses, Tofu-Reis-Spinat Bratlinge und Veta-Hirse-Bratlinge, für schmale 8 anstatt 9,80 Taler. Ruft kurz durch, reserviert einen Tisch und gönnt euch!

Rosi wird 25 Part I

Ihr Lieben,

wie einige von euch vielleicht wissen, jährt sich unsere Gründung am 1. September zum 25. mal. Diese Silberhochzeit mit dem Gewerbeamt wollen wir, so gut es in diesen ätzenden Corona-Zeiten geht, gebührend mit euch feiern. Gerne hätten wir, so war es eigentlich geplant, eine ganze Woche voll mit Vorträgen, Bewegtbildern, Parties und vielem Quatschkram mehr gefüllt. Aus wohlbekannten Gründen müssen wir diese Idee jedoch leider vorerst auf Eis legen. Das ist zwar schade, aber wir versuchen ja seit März ohnehin konstant aus der Not eine Tugend zu machen und es wäre ja seltsam gerade vor dem Hintergrund eines so feinen Anlasses damit aufzuhören.

Deswegen machen gibt’s wochenweise schwer leckere Aktionsessen und -Drinx. Highlights längst vergangener Tage mit Teppichboden und Flipperautomat gesellen sich zu just für diesen Anlass neu erdachten Geschmacksexplosionen. Die jeweiligen Wochenaktionen geben wir immer am Montag der jeweiligen Woche, in denen diese gelten, über unsere Homepage, Facebook und Instagram bekannt. An unserem Geburtstag selbst wird es darüber hinaus noch einmal besondere Leckereien geben. Spoiler: Nicht nur geschmacklich sondern auch audiovisuell. Huiuiui. Auch hierüber unterrichten wir euch natürlich in gewohnter Rosirechtzeitigkeit über die üblichen Kanäle.

Wir freuen uns auf euch,

Rosi

Erklärung zur Partizipation an der Aktion Sattmission

Hey, liebe Freund*innen und Genoss*innen,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war am 30.06. der letzte Termin der Sattmission. Das möchten wir zum Anlass nehmen, um zu erläutern, warum wir als Kollektiv uns daran beteiligt haben und unsere Beweggründe darlegen.

Als die Anfrage kam, waren wir uns im Kollektiv schnell einig, uns beim Kochen zu beteiligen, was wir dann auch mehr als zwei Monate gemacht haben. Solidarität mit denen, die am wenigsten haben, war und ist uns schon immer wichtig. Dazu beizutragen, dass Menschen einmal am Tag eine warme Mahlzeit bekommen, war für uns eine Selbstverständlichkeit und es hat uns gefreut, mit unserem Essen helfen zu können und Not zu lindern.

Aber das Ganze hat auch eine politische Dimension: Denn die Krise war keinesfalls ein großer Gleichmacher, sondern hat Unterschiede und Klassengegensätze nochmal schärfer zu Tage treten lassen. Denn am härtesten von dieser Krise getroffen wurden wieder diejenigen, die eh schon wenig bzw. gar nichts haben, in diesem Fall noch nicht mal den Zugang zu einer warmen Mahlzeit. Das betrifft nicht nur die Geflüchteten, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern an der EU-Außengrenze ums Überleben kämpfen (#leavenoonebehind), sondern auch obdach- und arbeitslose Menschen hier vor Ort.

Oft genug werden eben jene von Medien und Politiker*innen vorgeführt, beleidigt und mit Verachtung gestraft, sie seien faul und ungebildet und würden jetzt auf Kosten der Allgemeinheit schmarotzen. Dieses Menschenbild des Kapitalismus, dass den Wert einer Person nur anhand der Vewertbarkeit ihrer Arbeitskraft bemisst, finden wir zum Kotzen. Nämlich eben jene Vorstellung sowie der neoliberale Abbau der Sozialsysteme, in den letzten Jahrzehnten von allen deutschen Regierungen fleißig vorangetrieben, führt dann dazu, dass in Krisenzeiten der Staat weder fähig noch willens ist, sich um die Bedürfnisse jener Menschen zu kümmern und diese dann hungern müssen. Auch unter diesem Aspekt war es uns wichtig, zu helfen.

Dabei interessiert es uns überhaupt nicht, warum und weshalb Menschen in dieser Lage sind, noch würden wir sie in irgendeiner Form kritisieren oder maßregeln. Uns interessiert nur, dass Menschen in Not sind und wie wir ihnen helfen können. Das haben wir gemacht und würden wir auch jederzeit wieder machen.

Und zum Schluss: Wenn der Staat diese Aufgabe übernehmen würde, wäre das zwar für den Moment gut, würde aber nur eine Linderung der Symptome und nicht der Ursachen bedeuten. Im Endeffekt muss es aber darum gehen, eben jene Verhältnisse zu ändern und umzuwerfen, in denen die Einen arm, obdachlos und hungrig sind, unter prekären Bedingungen sich zu Tode schuften, in miesen Verhältnissen dicht gedrängt wohnen und vor Krieg, Hunger, und Elend fliehen müssen, während die Anderen aufgrund von Ausbeutung und Betrug zu Milliardären werden (#enteignettönnies).

Unsere Devise lautet deshalb: Gemeinsam und solidarisch für eine Gesellschaft, in der niemand mehr hungern muss. Für die soziale Revolution!